Hinter Menschenhandel und Zwangsprostitution stehen Menschen und ihre Geschichten. Katja Ryzak, Gründerin von Hope e.V., gibt uns am 14. Oktober um 19 Uhr in der Kirche Lindenwiese Einblicke in ihre Arbeit im Rotlichtmilieu und erzählt von Not, Veränderung und echter Hoffnung.

Hoffnung mitten in einer verborgenen Welt

Menschenhandel, Zwangsprostitution und sexuelle Ausbeutung scheinen oft weit weg. Doch sie finden auch mitten in Deutschland und in unserer Region statt.

An diesem Abend ist Katja Ryzak bei uns in der Kirche Lindenwiese zu Gast. Sie ist Gründerin und 1. Vorsitzende von Hope e.V. Der christlich orientierte Verein aus Bretzfeld setzt sich insbesondere im Raum Heilbronn und Schwäbisch Hall für Menschen in der Prostitution ein. Dazu gehören persönliche Begegnungen und Beratung ebenso wie Unterstützung für Menschen, die aus der Prostitution aussteigen möchten.

Katja nimmt uns mit hinein in diese Arbeit und gibt Einblicke in eine Lebenswelt, die den meisten von uns verborgen bleibt. Sie spricht über Menschenhandel und Zwangsprostitution, über die sogenannte Loverboy-Methode und darüber, welche Rolle Pornografie dabei spielen kann. Gleichzeitig erzählt sie von konkreten Begegnungen, von Hoffnung und davon, wie sie Gottes Wirken auch in schwierigen und scheinbar ausweglosen Situationen erlebt.

Hope e.V. ist aus einer 2013 gegründeten Initiative hervorgegangen und seit 2017 ein eingetragener Verein. Neben der aufsuchenden Arbeit im Rotlichtmilieu engagiert sich Hope auch in der Präventions- und Aufklärungsarbeit.

Mehr über Hope e.V.:
https://www.hope-hoffnung.de

Spendenprojekte (betterplace.org):
https://www.betterplace.org/en/organisations/26116-hope-e-v

Herzliche Einladung zum Informationsabend im Gottesdienstsaal der Kirche Lindenwiese. Eine Anmeldung für den Abend ist nicht erforderlich.

Bei Fragen, wende dich gerne an Sonja Schmidgall